Autogenes Training

Das Autogene Training ist ein sogenanntes klassisches Entspannungsverfahren und wurde Anfang der 1920er Jahre von dem Arzt und Neurologen Johannes Heinrich Schultz entwickelt.

In diesem Zeitalter der Industrialisierung konnten schon damals viele Menschen nicht mit dem rasanten Tempo Schritt halten - nervös bedingte Krankheiten traten immer häufiger auf - wie auch heute in unserer schnelllebigen Zeit.

Deshalb ist das Autogene Training eine sehr beliebte Methode bei: Schauspielern, Sportlern, Politikern, Künstlern, Managern, die sich damit wieder auf das eigene Potential konzentrieren und zurückholen. Die Tiefenentspannung, die man durch diese Methode erreicht ist ein natürlicher Zustand, der sich positiv auf Körper, Geist und Gehirn auswirkt.

Das Autogene Training besteht in der Grundstufe aus sieben sogenannten Formeln: Ruhe - Schwere - Wärme - Atem und drei Organübungen.

Bei dieser Grundstufe wird eine körperliche Entspannung erreicht, die die Voraussetzung dafür ist, dass auch Geist und Gedanken sich entspannen können. Allein schon mit dem ersten drei Formeln der Grundstufe können wir das vegetative Nervensystem positiv beeinflussen und dem Alltagsstress Paroli bieten.

Wer das Autogene Training beherrscht, schafft es selbst im größten Stress - nur bei dem Gedanken an die Formeln des AT - augenblicklich in eine entspannte Haltung zu gelangen, sofort wieder einen klaren Kopf zu bekommen und alles nicht so "wichtig" zu machen.

Der Grundstufe folgt die sogenannte Mittelstufe. Hier übt man die "formelhaften Vorsätze", die man sich selbst gibt.

Gedanken werden zu Energie - in ihnen liegt sehr viel Kraft - Macht man sie zu Worten, kann man sein Leben in die positive Richtung lenken.

 

Autogenes Training bewirkt :

  • müheloses Auflösen von Stress
  • schnelles  Auftanken mit neuer Energie
  • mehr Lebensfreude
  • Steigerung der Lebenskraft,
  • ruhiger und gelassener werden
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit und Konzentration, leichteres Lernen
  • Stabilisierung der Gesundheit- viele sogenannte psychosomatischen Symptome melden sich, wenn die Seele SOS funkt
  • besseres (Ein-)Schlafen
  • man wir ausgeglichener
  • größere Belastbarkeit
  • mehr Kreativität, besonders im Hinblick auf das Lösen von Problemen
  • lernt Negatives in Positives zu verwandeln
  • Überwinden lästiger Angewohnheiten
  • gestärktes Selbstbewusstsein

Im therapeutischen Bereich gibt es dann noch die Oberstufe.

 

Kontraindikationen und Schwierigkeiten

  • Bei einigen psychischen Erkrankungen wie Zwangsstörungen und Psychosen sollte das Autogene Training nicht durchgeführt werden.
  • bei allen Formen von psychischen Störungen wie Angst, Manie, Depression, Demenz, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Realitätsverlust, Schizophrenie, Süchte
  • Herz- Kreislauf- Beschwerden
  • Epelepsie 
  • Migräne

sollten Sie Ihren Arzt fragen, ob das Autogene Training als Entspannungtechnik für sie infrage kommt.

 

Wenn Menschen sehr unruhig , ängstlich oder psychisch belastet sind, kann es sein, dass sie mit dem Autogenen Training nicht gut klarkommen. Dann ist unter Umständen die Progressive Muskelentspannung das geeignetere Verfahren.

 

Bettina Reuber

Entspannungspädagogin &

Peter Hess®-Klangmassagepraktikerin

Lerncoach

Psychologische Beratung

Breslauer Str. 5

36275 Kirchheim

Tel: 06625 - 344 37 67

Mobil: 0173 - 527 64 55



Dt. Tai Chi Bund - Dachverband für Tai Chi und Qigong e. V. gegr. 1996